500 Gramm Goldbarren

Die 500 g Goldbarren sind schon recht groß und eignen sich deshalb ideal für das Guss-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird das erhitzte, flüssige Gold in eine Form gegossen. Dadurch entsteht eine etwas unregelmäßigere Form, als es bei den geprägten Goldbarren der Fall ist.

Auf der Oberfläche von 500 g Goldbarren kann es auch zu Unebenheiten kommen, die Kanten sind leicht abgerundet. Während das Gold noch heiß ist, werden der Name des Herstellers, die Feinheit des Goldes, sowie das Gewicht des Barrens eingedrückt.

Die Seriennummer wird bei den 500 g Goldbarren bereits grundsätzlich enthalten sein. Sie wird nach dem Erkalten des Goldbarrens eingeschlagen und in einer zentralen Datenbank gespeichert. Damit soll vermieden werden, dass Fälschungen auf den Markt kommen. Die 500 g Goldbarren können wiederum bei Banken und Edelmetallhändlern bestellt werden. Sie werden allerdings nur in den seltensten Fällen vorrätig sein.

Die Kosten für einen 500 g Goldbarren liegen im Schnitt bei 7.000 bis 8.000 Euro, wobei natürlich immer der aktuelle Goldpreis entscheidend ist. Obwohl die Kosten für den Kleinanleger bereits recht hoch sind, eignen sich die 500 g Goldbarren bereits zur Geldanlage. Denn der Ausgabeaufschlag liegt hier nur noch bei zwei bis drei Prozent. Allerdings lohnt sich ein Preisvergleich, da bei einigen Anbietern auch durchaus höhere Aufschläge möglich sind.

Die 500 g Goldbarren sind etwa 6,5 Zentimeter hoch und 3,5 Zentimeter breit, sowie 1,4 Zentimeter tief, wobei genauso andere Abmessungen möglich sind. Der Kauf ist von der Zahlung der Mehrwertsteuer befreit.