Goldmünzen vs Goldschmuck
Bei der Geldanlage Gold bestehen verschiedene Möglichkeiten der Investition. So sind Goldbarren wohl die bekannteste Form der Geldanlage Gold. Allerdings sind die Goldmünzen, von denen es einige mittlerweile zu internationalem Ruhm geschafft haben, ebenfalls sehr beliebt. Als eine der bekanntesten Goldmünzen gilt hierbei wohl der Krügerrand, um nur einmal ein Beispiel zu nennen. Der Wert der Goldmünzen bestimmt sich einerseits nach dem Goldgewicht, aber auch nach der Münzvariante. So zählt der Krügerrand beispielsweise zu den besonders wertvollen Goldmünzen.
Ebenfalls wird oftmals davon zu hören sein, dass man die Geldanlage auch mit Goldschmuck erreichen kann. Hiervon ist jedoch abzuraten. Zum Einen sind beim Goldschmuck nur Goldlegierungen zwischen 333er und 585er Gold zu finden. Selten kommt es zu höheren Goldanteilen beim Goldschmuck. Dadurch ist der eigentliche Wert des Goldschmucks, wenn man ihn rein vom Material her sieht, deutlich geringer, als bei anderen Varianten zur Geldanlage in Gold. Ein weiterer Faktor, der in jedem Fall berücksichtigt werden sollte, sind die Designkosten. Denn der Goldschmuck soll natürlich auch edel aussehen und hierfür bedarf es des richtigen Designs. Da diese Kosten auf den Verkaufspreis beim Goldschmuck aufgeschlagen werden, der tatsächliche Goldanteil jedoch recht gering ist, lässt sich Goldschmuck nur schwerlich zu einem entsprechenden Wert wieder verkaufen. Wird er eingeschmolzen, so ergibt sich eine geringe Menge Gold, die kaum ausreicht, um die Kosten für den Goldschmuck zu ersetzen.
Als Geldanlage eignet sich daher der Goldschmuck kaum, er ist nur in Sammlerkreisen beliebt oder aber, wenn es darum geht, mit feinem Schmuck auf offiziellen Anlässen aufzutreten. Im Bereich der Geldanlagen ist Goldschmuck hingegen nicht empfehlenswert, da die Kosten höher sind, als die erzielbaren Verkaufspreise.