Hersteller

Goldbarren gelten gemeinhin als die sinnvollste Variante, um in physisches Gold zu investieren. Sie werden von verschiedenen Herstellern angefertigt und auf dem freien Markt verkauft. Zu den wichtigsten Herstellern von Goldbarren zählen die Unternehmen Degussa, Heraeus, Umicore, die UBS Bank und die Credit Suisse.

Dabei steht das Kürzel Degussa für „Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt“. Gegründet wurde das heute als Degussa AG firmierende Unternehmen bereits 1873. Der heutige Name entstand jedoch erst im Jahre 1980. Allerdings ist Degussas Edelmetallbereich seit 2003 in den Besitz des belgischen Konzerns Umicore übergegangen. Wer heute noch einen Goldbarren mit dem Prägestempel von Degussa sucht, der muss sich bei älteren Goldbarren umschauen.

Das Unternehmen Heraeus dagegen wurde schon 1851 als traditionelles Familienunternehmen gegründet. Das Hauptaugenmerk hat sich im Laufe der Jahre auf Edelmetalle und die Entwicklung von Technologien gelegt. Heute werden mehr als 11.000 Mitarbeiter bei Heraeus beschäftigt, der Umsatz im Jahr 2006 lag bei stolzen zwölf Milliarden Euro. Mittlerweile hat man sich auf die Produktion von Werkstoffen und Goldbarren spezialisiert.

Auch Umicore, ein Unternehmen, das im Jahre 1909 als staatliche Bergbaugesellschaft gegründet wurde, ist heute einer der bedeutenden Hersteller von Goldbarren. Ursprünglich firmierte Umicore unter dem Namen Union Minière. Später schloss man sich mit Vieile Montagne und Hoboken-Overpelt zusammen. Seit 1989 zeigte sich eine stete Entwicklung zum Metall- und Werkstoff-Konzern. Die endgültige Umbenennung in Umicore erfolgte aber erst im Jahr 2000. Heute hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Brüssel.